Durchgangsbahnhof Luzern

Ausgangslage

Wachsende Nachfrage kann nicht mehr abgewickelt werden

Die heutige Zufahrt zum Bahnhof Luzern und der Bahnhof selber sind bis zur Kapazitätsgrenze ausgelastet.

Der Engpass am Rotsee hemmt den Ausbau der nachfragestarken Linie Luzern‒Zug‒Zürich, zwischen Gütsch und Bahnhof teilen sich fünf nationale Bahnlinien zwei Gleise, im Bahnhofvorfeld kommen sich die Züge in die Quere und im Bahnhof selber fehlen genügend Perrongleise.

Zur Abwicklung der weiterhin wachsenden Nachfrage sind Angebotsausbauten erforderlich, welche jedoch mit der heutigen Bahninfrastruktur bis auf einzelne punktuelle Massnahmen nicht mehr möglich sind.


Durchgangsbahnhof als beste Lösung für Angebotsausbauten

Der Durchgangsbahnhof Luzern ging in einer umfassenden Variantenprüfung als beste Lösung für den notwendigen Infrastrukturausbau hervor.

Aktuell werden der Durchgangsbahnhof Luzern und die begleitenden Massnahmen wie Bahnhofsausbauten in Emmenbrücke und Ebikon mit Mitteln aus den Ausbauschritten 2025 und 2035 projektiert.

Dazu koordiniert eine sogenannte Knotenorganisation alle im Einflussbereich des Durchgangsbahnhofs liegenden Planungen. Dazu gehören bspw. die neue doppelspurige Einfahrt der Zentralbahn in den Bahnhof Luzern, eine neue Abstellanlage in Dierikon, Bahnhofsausbauten in Ebikon, Emmenbrücke und Sursee, ein zum Durchgangsbahnhof passendes Buskonzept und die Auswirkungen auf die Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung.

Der Kanton Luzern und die Planungsregion Zentralschweiz setzen sich dafür ein, dass der Durchgangsbahnhof Luzern als zu realisierendes Element in den Ausbauschritt 2040/45 aufgenommen wird.

Dieser ist Voraussetzung, um die im Angebotskonzept 2040 angedachte Angebotsentwicklung umsetzen und damit die Nachfrageentwicklung bedienen zu können.

Durchgangsbahnhof als Mobilitätsdrehscheibe

Der Durchgangsbahnhof Luzern wird nicht nur ein neuer unterirdischer Bahnhof mit Zufahrten zum bestehenden Bahnnetz sein, sondern die bestehende Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof Luzern stärken und im Bahnhofsumfeld neue Spielräume eröffnen. Zudem sollen für vorhandene und absehbare Herausforderungen Lösungsansätze gefunden werden.

Dazu hat die Stadt Luzern eine Testplanung erarbeitet und die Öffentlichkeit zur Mitwirkung eingeladen. Die Ergebnisse werden in weitere Vertiefungsarbeiten einfliessen, unter anderem Bus 2040.

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