Ausblick
Geplante grössere Änderungen beim Angebot und Rollmaterial:
Angebotsausbau per 2027
Zahlreiche Angebotsverbesserungen sorgen für ein neues, übersichtliches und leistungsfähiges Busnetz für die Stadt und Agglomeration Luzern.
Auf der Strecke zwischen Luzern und Engelberg wird der Halbstundentakt zwischen 06.00–18.00 Uhr eingeführt.
Der zusätzliche Zug (RE44) verlässt stündlich Luzern um xx.35 Uhr und erreicht Luzern um xx.24 Uhr.
Die Züge RE44 halten in Kriens Mattenhof, Horw, Hergiswil, Stansstad, Stans, Dallenwil und Wolfenschiessen.
Angebotsausbau per 2028
Angebotsausbau per 2029
Mit der Anpassung des Busnetzes im Raum Emmen wird das öV-Angebot gezielt weiterentwickelt.
- Die Linien 41–45 profitieren von einer optimierten Netzstruktur und einer höheren Pünktlichkeit.
- Gleichzeitig werden Ibach, Rathausen sowie die Gebiete entlang der Rueggisingerstrasse neu an den öffentlichen Verkehr angebunden.
- Ergänzend wird das Angebot an Sonntagen und in den Abendstunden ausgebaut.
- Die Umsetzung erfolgt schrittweise ab Dezember 2026.
Die neuen Seetaler Züge lösen ab 2029 die Gelenktriebwagen (GTW) Seetal auf der Strecke Luzern–Lenzburg ab.
Die 11 Triebzüge werden speziell auf die infrastrukturellen Besonderheiten im Seetal ausgelegt.
Eröffnung neuer Spitalstandort LUKS Sursee
Der neue Spitalstandort des LUKS Sursee auf dem Areal der Schwyzermatt in Schenkon ist bisher nicht mit dem öV erschlossen.
Der VVL nutzt deshalb die öV-Planung, um den öV für die ganze Region neu zu denken und zusammen mit der Spitalerschliessung eine verbesserte Erschliessung wachsender Gebiete rund um das Areal und der gesamten Region anzustreben.
Angebotsausbau per 2035
Häufigere Verbindungen und mehr Kapazität zwischen Luzern und Bern.
- Der neue halbstündliche IR15 (Luzern ab xx.30 Uhr) verkehrt anstelle des bisherigen IR27 (Luzern-Basel).
- Verbindung Luzern-Basel Reduktion auf Stundentakt zugunsten Strecke Basel-Aarau-Zürich (aufgrund mangelnder Infrastrukturkapazität zwischen Basel und Olten).
- Die Verbindung nach Basel bleibt mit dem IC21 bzw. IR26 einmal pro Stunde möglich.
Mit dem Gesamtkonzept Luzern Ost werden die Tangentialverbindungen in der Region ausgebaut. Dadurch profitieren die Fahrgäste von kürzeren Reisezeiten und weniger Umstiegen. Hierzu werden unter anderem folgende neue Direktverbindungen eingeführt:
- Ebikon–Luzern Unterlöchli–Klinik St. Anna–Brüelstrasse
- Ebikon–Luzern Unterlöchli–Adligenswil–Meggen
- Ebikon–Buchrain Reussbrücke–Eschenbach
Inbetriebnahme Dreilindentunnel und Kopftiefbahnhof Luzern (1. Etappe)
Häufigere Verbindungen und mehr Kapazität auf der Strecke Luzern–Zug–Zürich nach Fertigstellung des Zimmerberg-Basistunnels 2 und der 1. Etappe des Durchgangsbahnhof Luzern und der Ausbauten zwischen Baar-Zug und verschiedener Bahnhöfe.
Häufigere Verbindungen und mehr Kapazität auf der Strecke Luzern–Zug–Baar.
Die S1 aus Richtung Zug wird neu in den Tiefbahnhof geführt und bis zur Inbetriebnahme des Durchgangsbahnhof Luzern wird die Linie S1 in Luzern getrennt und temporär als zwei eigenständige Linien Luzern–Baar und Luzern–Sursee geführt.
Inbetriebnahme Durchgangsbahnhof Luzern
(2. Etappe)
Der Durchgangsbahnhof verbessert den öffentlichen Verkehr im Kanton Luzern und in der Zentralschweiz sowie auch auf nationalen Verbindungen.
Er ermöglicht häufigere und schnellere sowie neue umsteigefreie Verbindungen.
Mit ihm werden städtebauliche Entwicklungspotenziale geschaffen und die Standortattraktivität des Wirtschaftsraums Luzern erhöht.
Die meisten Angebotsänderungen beim Bahnangebot stehen in Zusammenhang mit Infrastrukturmassnahmen.